Schals sind toll, keine Frage. Praktisch und stylisch sind sie super dafür geeignet Outfits aufzupeppen, farbiges Highlight zu sein oder einfach nur zu wärmen. Aber nach einem langen Winter kann man Schals einfach nicht mehr sehen und ihre kleinen Schwestern, die Tücher auch nicht. Aber so ganz ohne alles am Hals ists dann doch auch nichts. Eine mögliche Lösung: der Spitzenkragen.

Hört sich ungewöhnlich an, ist es auch. Noch ist er nicht in den Geschäften und im Alltag angekommen – ein Grund mehr sich jetzt damit zu beschäftigen. Spitzenkrägen gibt es in allen möglichen Varianten, als Einzelstück zum Umschnüren oder Aufklippen oder schon befestigt an Kleidern oder Blusen. Wer die Krägen online kauft bekommt oft handgemachte Einzelstücke.

Die klassischen Spitzenkrägen aus den 17. Jahrhundert waren weiß und bedeckten die Schultern, fast wie Schals. Eher bieder also. Heute steht Spitze in der Modewelt für Romantik und Verführung und das kann auch der Spitzenkragen implizieren. Filigraner und raffinierter als Schals ziehen Spitzenkrägen die Blicke auf sich und auf schmale Hälse. Spitze schafft es jedem noch so hochgeschlossenem Kleid oder biederen Bluse einen Hauch Verruchtheit zu verleihen.

Spitzenkrägen sind aber auch schwieriger zu tragen als Schals. Falsch getragen könnend die Krägen lächerlich und deplatziert aussehen. Im Idealfall sollte der Spitzenkragen farblich mit dem Oberteil harmonieren oder, fast wie eine Kette, als Schmuckstück inszeniert und verstanden werden. Für besondere Anlässe und Partys sind Spitzenkrägen auf jeden Fall geeignet und für diejenigen, die im Alltag doch lieber wieder auf Altbewährtes zurückgreifen gibt es ja auch wunderschöne Schals für den Frühling.